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AI Overviews & ChatGPT: Wie Sie auch in der KI-Suche gefunden werden

Fatlum Sulaj08. Juli 202610 Min. Lesezeit

Stellen Sie sich Folgendes vor: Jemand zieht in Ihre Stadt und tippt nicht mehr "Steuerberater Köln" bei Google ein, sondern fragt ChatGPT: "Welcher Steuerberater in Köln ist für kleine Unternehmen zu empfehlen?" Die App antwortet mit zwei, drei Namen, kurz begründet, fertig. Kein Scrollen durch zehn blaue Links, keine Anzeigen, kein Vergleichen von Sternebewertungen. Nur eine Antwort, die schon eine Vorauswahl getroffen hat.

Genau dieses Szenario passiert gerade millionenfach, bei Google selbst über AI Overviews und parallel über ChatGPT, Perplexity und Gemini. Für Unternehmen ändert sich dadurch etwas Grundlegendes: Aus zehn Ergebnissen werden ein bis drei genannte Namen. Wer da nicht auftaucht, existiert für diesen Suchmoment schlicht nicht.

Dieser Artikel soll ehrlich einordnen, was das für Ihr Unternehmen bedeutet, ohne Panikmache und ohne die übliche Buzzword-Liste aus "GEO-Agenturen", die gerade wie Pilze aus dem Boden schießen. Stattdessen schauen wir uns an, was Google selbst inzwischen offiziell dazu sagt, was tatsächlich einen Unterschied macht und was reine Marketing-Behauptung ist. Da sich die offiziellen Richtlinien hier laufend weiterentwickeln, aktualisieren wir diesen Artikel, sobald es neue verlässliche Informationen gibt.

Das Wichtigste in Kürze

  • AI Overviews und ChatGPT entscheiden zunehmend mit, welche Unternehmen überhaupt sichtbar werden, oft bevor jemand eine Website besucht
  • Google hat im Mai und Juni 2026 erstmals offiziell dokumentiert, was für KI-Sichtbarkeit wirklich zählt und was nicht
  • Mehrere weit verbreitete Massnahmen wie llms.txt oder spezielle KI-Formatierung bringen laut Google nachweislich nichts
  • Ein 10-Minuten-Selbsttest zeigt, ob Ihr Unternehmen heute schon in der KI-Suche auftaucht
  • Der grösste Hebel für kleine Unternehmen bleibt simpel: echte Erfahrung, eine saubere technische Basis und konsistente Fakten über alle Kanäle

Was sind AI Overviews und ChatGPT-Suche eigentlich, und was ist der Unterschied?

AI Overviews sind die KI-generierten Zusammenfassungen, die Google seit März 2025 auch in Deutschland direkt in den Suchergebnissen anzeigt, meist oberhalb der klassischen blauen Links. Google durchsucht dafür den eigenen Index, zieht die relevantesten Seiten heran und lässt daraus eine Antwort formulieren, inklusive Quellenverweisen.

ChatGPT Search funktioniert als eigenständiges Werkzeug etwas anders. Es ist bewusst als offene Suchfunktion angelegt, kombiniert einen eigenen Index mit einer Echtzeit-Suche über den sogenannten OAI-SearchBot und liefert Antworten meist direkter und konversationeller als eine klassische Suchergebnisseite.

Damit Sie die Unterschiede zwischen den grösseren Systemen besser einordnen können, hier ein kurzer Überblick:

SystemDatenquelleAktualitätFormatTypischer Nutzungskontext
Google AI OverviewsGoogle-SuchindexSehr aktuell, folgt dem regulären CrawlingKurze Zusammenfassung mit QuellenlinksDirekt in der gewohnten Google-Suche
ChatGPT SearchEigener Index plus OAI-SearchBot in EchtzeitAktuell bei aktivierter WebsucheKonversationelle Antwort, oft mit EmpfehlungenEigenständige App, bewusst aufgerufen
PerplexityEigener Crawler, Echtzeit-WebsucheSehr aktuellAntwort mit nummerierten QuellenangabenRecherche- und Vergleichsfragen
GeminiGoogle-Index plus Google-Dienste (u. a. Maps)AktuellDirekte Antwort, oft mit Kartenbezug bei lokalen FragenIn Google-Apps integriert, auch mobil

Für diese Fähigkeiten hat sich in den letzten zwei Jahren ein eigenes Vokabular etabliert: und . Wichtig dabei: Google selbst hat im Mai 2026 klargestellt, dass es sich dabei nicht um eine neue, eigene Disziplin handelt, sondern um einen Teil von SEO, wie er schon immer verstanden wurde.

Google Search Central, 15. Mai 2026

"Optimizing for generative AI search is optimizing for the search experience, and thus still SEO."

Das ist mehr als eine sprachliche Feinheit. Es bedeutet konkret: Wer bereits eine solide SEO-Basis hat, wie wir sie auch in unserem Leitfaden für kleine Unternehmen beschreiben, hat automatisch schon einen grossen Teil der Arbeit für KI-Sichtbarkeit erledigt. Es braucht keine komplett neue Strategie, sondern eine Erweiterung der bestehenden.

Wie KI-Suche technisch funktioniert, kurz erklärt

Um zu verstehen, warum manche Massnahmen wirken und andere nicht, hilft ein kurzer Blick unter die Haube. Keine Sorge, es wird nicht technischer als nötig.

RAG, oder Grounding, einfach erklärt: Die grossen KI-Systeme erfinden ihre Antworten nicht frei aus dem Gedächtnis. Bei einer Suchanfrage sucht das System zuerst in einem bereits vorhandenen Index nach relevanten, glaubwürdigen Seiten (das ist der sogenannte -Schritt) und formuliert die Antwort dann auf Basis dieser gefundenen Inhalte. Ohne diesen Zwischenschritt, dieses "Grounding" in echten, indexierten Seiten, gäbe es kein Zitat und keine Quellenangabe.

Query Fan-Out einfach erklärt: Eine einzelne Nutzerfrage wird intern oft in mehrere kleinere Teilfragen zerlegt, die parallel beantwortet und anschliessend zu einer Gesamtantwort zusammengeführt werden. Ein Beispiel aus der Praxis: Fragt jemand "Welcher Malerbetrieb in Freiburg macht auch kleine Ausbesserungsarbeiten?", zerlegt das System das im Hintergrund möglicherweise in "Malerbetriebe in Freiburg", "Anbieter für kleine Ausbesserungsarbeiten" und "Bewertungen zu Malerbetrieben Freiburg". Wer nur auf die grosse, offensichtliche Frage optimiert, aber die kleineren Teilfragen inhaltlich nicht bedient, wird bei der Zusammenführung leicht übersehen.

Warum das für Sie wichtig ist: Wenn eine Website in der klassischen Suche gar nicht erst indexiert oder von Google als nicht vertrauenswürdig genug eingestuft wird, kann sie logischerweise auch nicht als Quelle für eine generative Antwort herangezogen werden. Klassisches SEO ist damit die Eintrittskarte, keine separate Baustelle, die man daneben zusätzlich bearbeitet.

Klarstellung von Google, Juni 2026

Google hat im Juni 2026 ausdrücklich bestätigt, dass die normalen Spam-Richtlinien auch für generative Antworten gelten. Wer versucht, sich mit manipulativen Techniken in AI Overviews hineinzutricksen, riskiert dieselben Konsequenzen wie bei klassischem Ranking-Spam, bis hin zu manuellen Massnahmen.

Der Selbsttest: Ist Ihr Unternehmen heute schon sichtbar?

Bevor Sie irgendetwas an Ihrer Website ändern, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf den Ist-Zustand. Der folgende Test dauert etwa zehn bis fünfzehn Minuten und braucht keine Tools, nur ein paar Tabs im Browser.

01

Drei Fragetypen vorbereiten

Eine Empfehlungsfrage ('Welcher Elektriker in Mainz ist empfehlenswert?'), eine direkte Firmenfrage ('Was macht die Firma XY?') und eine Problemfrage ('Ich brauche eine neue Heizung, was empfiehlt sich in Mainz?').

02

In mindestens drei Oberflächen testen

ChatGPT, Google AI Overview im Inkognito-Modus (um Personalisierung auszuschliessen), sowie Perplexity oder Gemini.

03

Jede Frage 3 bis 5 Mal wiederholen

KI-Antworten sind nicht konsistent. Eine einzelne Antwort ist eine Stichprobe, kein verlässlicher Befund.

04

Ergebnisse dokumentieren

Taucht der eigene Name überhaupt auf, wird er korrekt beschrieben, und wer wird stattdessen genannt?

05

Die Lücke einordnen

Kein Ergebnis, ein falsches Ergebnis, oder wird die Konkurrenz bevorzugt genannt? Jede dieser drei Situationen hat eine andere Ursache.

Praxis-Tipp

Erstellen Sie sich eine Liste mit 10 bis 15 typischen Kundenfragen und wiederholen Sie den Test einmal im Monat. So werden echte Trends sichtbar, statt nur eine Momentaufnahme zu haben, die morgen schon wieder anders aussehen kann.

Die Hebel, die laut Google und der aktuellen Praxis wirklich zählen

Nach diesem Selbsttest stellt sich die eigentlich interessante Frage: Woran liegt es, wenn ein Unternehmen nicht auftaucht, oder falsch dargestellt wird? In der Praxis lassen sich die Ursachen fast immer einer von sechs Kategorien zuordnen.

Technische Zugänglichkeit

Bevor Inhalte überhaupt in einer KI-Antwort landen können, müssen sie zunächst einmal gefunden und gelesen werden können.

  • robots.txt prüfen: Stellen Sie sicher, dass Sie nicht versehentlich GPTBot, OAI-SearchBot, ClaudeBot oder Google-Extended blockieren. Das passiert häufiger, als man denkt, gerade wenn eine robots.txt-Datei einmal vor Jahren pauschal restriktiv eingestellt wurde.
  • Rendering: Stark JavaScript-lastige Seiten sind für manche KI-Crawler noch schwerer lesbar als für den klassischen Googlebot. Server-seitiges Rendering oder statisches HTML sind hier klar im Vorteil. Wie genau Google selbst mit Rendering-Verzögerungen umgeht, haben wir in unserem Leitfaden zu technischem SEO ausführlicher beschrieben.
  • Core Web Vitals und Ladezeit bleiben relevant, weil sie Teil der Qualitätssysteme sind, auf denen auch generative Antworten aufbauen.
  • Semantische HTML-Struktur: eine klare Überschriftenhierarchie und echte HTML-Listen statt Bild-Text helfen sowohl Menschen als auch Maschinen, Inhalte richtig einzuordnen.

Inhaltliche Tiefe statt Commodity-Content

Google spricht in seinen eigenen Guidelines mittlerweile explizit von "non-commodity content", also von Inhalten mit einem echten, eigenen Blickwinkel. Konkret heisst das: eigene Erfahrungswerte, echte Fallbeispiele und Zahlen aus der eigenen Praxis schlagen generische Ratgeber-Texte, die eine KI im Zweifel selbst genauso gut schreiben könnte. Das ist auch der direkte Bezug zu E-E-A-T, denn Erfahrung ist genau der Faktor, den ein KI-generierter Text am wenigsten glaubhaft ersetzen kann.

Zitierfähige Struktur

Damit ein Absatz überhaupt als Antwort zitiert werden kann, hilft ein einfaches Prinzip: die zentrale Aussage steht im ersten Satz, Begründung und Details folgen erst danach. Genauso wichtig sind eigenständige FAQ-Antworten, die auch ohne den Kontext des restlichen Textes verständlich bleiben, sowie konkrete Zahlen und Vergleiche statt vager Formulierungen wie "viele Kunden sind zufrieden".

Strukturierte Daten, konkret

Für die meisten Dienstleister sind vor allem vier Schema-Typen relevant: LocalBusiness, FAQPage, Review beziehungsweise AggregateRating, und bei entsprechenden Inhalten HowTo. Ein einfaches Beispiel für LocalBusiness-Schema mit den wichtigsten Feldern:

{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "LocalBusiness",
  "name": "Musterfirma GmbH",
  "address": {
    "@type": "PostalAddress",
    "streetAddress": "Musterstrasse 1",
    "addressLocality": "Musterstadt",
    "postalCode": "12345",
    "addressCountry": "DE"
  },
  "telephone": "+49 123 4567890",
  "openingHours": "Mo-Fr 08:00-17:00",
  "priceRange": "€€"
}

Wichtig dabei: Schema hilft Maschinen, Inhalte korrekt einzuordnen, ersetzt laut Google aber keine inhaltliche Qualität und ist für sich allein kein Rankingfaktor. Es ist eher eine Übersetzungshilfe als ein Hebel.

Google Business Profile und lokale Signale

Für lokale Dienstleister ist ein gepflegtes Google Business Profil laut mehreren unabhängigen Quellen die wichtigste Einzelmassnahme überhaupt, und das gilt für KI-Sichtbarkeit sogar noch stärker als für klassisches Ranking. Gemini und AI Overviews greifen bei lokalen Fragen häufig direkt auf Profildaten zurück, nicht auf die eigentliche Website. Wie Sie Ihr Profil dafür optimal aufstellen, von der korrekten Hauptkategorie bis zu echten Bewertungen, zeigen wir Schritt für Schritt in unserem Leitfaden zum Google Business Profil.

Konsistente Entität über alle Kanäle

Ein Prinzip, das wir intern gerne "Brand Brain" nennen: Name, Ort, Leistung und Nachweise müssen auf der eigenen Website, in Verzeichnissen, auf Bewertungsplattformen und in sozialen Netzwerken übereinstimmen. Zusätzlich wirken Einträge in Branchenverzeichnissen wie IHK, Handwerkskammer oder branchenspezifischen Portalen als zusätzliches Vertrauenssignal für den Aufbau dieser Entität.

Schnell-Check: technische und inhaltliche Basis

  • robots.txt blockiert keine relevanten KI-Crawler
  • Seite lädt und zeigt Inhalte auch ohne schweres JavaScript-Rendering
  • Mindestens ein Abschnitt pro wichtiger Leistung beantwortet die Kundenfrage im ersten Satz
  • FAQ-Bereich mit eigenständigen, vollständigen Antworten vorhanden
  • LocalBusiness- und FAQPage-Schema korrekt eingebunden
  • Google Business Profil vollständig und aktuell
  • Name, Adresse und Leistungsbeschreibung stimmen auf allen Plattformen überein

Der Mythos-Check: Was Sie sich laut Google sparen können

Genauso wichtig wie zu wissen, was zählt, ist zu wissen, was Zeit und Geld kostet, ohne etwas zu bringen. Google hat sich dazu am 15. Mai 2026 erstmals ausführlich geäussert und diese Aussagen am 5. Juni 2026 noch einmal bestätigt und präzisiert.

llms.txt. Der ehrliche Stand 2026: Es gibt keine Standardisierung, kein grosser Anbieter hat sich offiziell auf das Format festgelegt, und Google crawlt die Datei bestenfalls wie jede andere Textdatei, ohne Sonderbehandlung. Das heisst nicht, dass sie schadet, sie kostet nur wenig und bringt für die klassische Website eines Dienstleisters aktuell keinen belegten Sichtbarkeits-Effekt. Relevanter ist sie eher für Entwickler-Dokumentationen oder Anwendungen, bei denen tatsächlich KI-Agenten strukturiert auf Inhalte zugreifen.

Content-Chunking. Es besteht kein Zwang, Inhalte künstlich in Kleinstabschnitte zu zerlegen. Google versteht auch mehrthemige, längere Seiten ohne diese künstliche Fragmentierung gut genug.

Spezielle KI-Formatierung. Eigene Markdown-Versionen oder speziell für KI-Systeme aufbereitete Zweitfassungen von Inhalten sind nicht notwendig.

Umschreiben für jede Keyword-Variante. Auch das ist nicht nötig, da moderne Systeme Synonyme und Bedeutungszusammenhänge zuverlässig verstehen, ganz ohne dass jede denkbare Formulierung einzeln bedient werden muss.

Zur Einordnung

Wer Ihnen eines dieser vier Dinge als entscheidenden GEO-Hebel verkauft, verkauft Ihnen etwas, das Google selbst öffentlich für überflüssig erklärt hat.

Wie Sie GEO-Angebote von Agenturen realistisch einschätzen

Im Zuge dieser Klarstellungen hat Google am 5. Juni 2026 erstmals eine eigene Seite veröffentlicht, die Website-Betreibern helfen soll, SEO- und GEO-Dienstleistungen realistisch zu bewerten, als Ergänzung zum bereits bestehenden "Do you need an SEO?"-Leitfaden. Der praktische Nutzen für Sie: eine kurze Liste an Fragen, die Sie jeder Agentur stellen können, bevor Sie ein GEO-Paket buchen.

Fragen vor der Beauftragung einer GEO-Agentur

  • Welche konkrete Massnahme wird umgesetzt, und lässt sich das gegen Googles eigene Aussagen von Mai und Juni 2026 prüfen?
  • Wird llms.txt als zentraler Hebel verkauft, obwohl Google das explizit relativiert hat?
  • Gibt es eine Erfolgsgarantie? Kein seriöser Anbieter kann das versprechen, da KI-Systeme als Blackbox nicht deterministisch arbeiten.
  • Werden nachvollziehbare, monatlich kündbare Vereinbarungen angeboten, statt langer Vertragsbindung?
  • Basiert das Angebot auf einer soliden SEO-Grundlage, oder wird GEO als komplett getrennte, neue Disziplin verkauft?

Wie Sie Ihre KI-Sichtbarkeit laufend messen

Ein realistischer Punkt vorab: Die Google Search Console zeigt aktuell keine AI-Overview-Daten direkt an. Das ist eine echte Einschränkung der verfügbaren Tools, kein Fehler in Ihrer eigenen Einrichtung.

Ein paar Wege, sich trotzdem ein Bild zu machen:

  • SISTRIX bietet seit Ende 2025 ein AI-Overview-Monitoring für Europa an, das zeigt, bei welchen Keywords Overviews überhaupt erscheinen und ob die eigene Domain dabei als Quelle geführt wird.
  • Bing Webmaster Tools stellen mittlerweile ein eigenes AI Performance Dashboard bereit.
  • UTM-Parameter beachten: ChatGPT ergänzt ausgehende Referral-Links automatisch mit utm_source=chatgpt.com, dadurch wird zumindest ein Teil des Traffics in klassischen Analytics-Tools sichtbar.
  • Manuelles Monitoring bleibt notwendig. Kein einzelnes Tool liefert aktuell ein vollständiges Bild, deshalb bleibt der eingangs beschriebene Selbsttest weiterhin sinnvoll, auch parallel zu den genannten Tools.

Erwartungshaltung richtig setzen

Eine Nennung in einer KI-Antwort erzeugt nicht automatisch einen Klick. Erwähnung, Zitierung und tatsächlicher Traffic sind drei unterschiedliche Kennzahlen, die Sie getrennt betrachten sollten, statt sie in einen Topf zu werfen.

Der 30-60-90-Tage-Plan für kleine Unternehmen ohne grosses Budget

Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen: Hier ist eine realistische Reihenfolge, die sich auch ohne grosses Budget oder eigenes Entwicklerteam umsetzen lässt.

01

Tage 1 bis 30

Google Business Profil vervollständigen, den Selbsttest mit 10 bis 15 Kundenfragen durchführen und dokumentieren, robots.txt und Crawling-Zugänglichkeit prüfen.

02

Tage 31 bis 60

FAQ-Bereich mit eigenständigen Antworten auf den wichtigsten Seiten ergänzen, LocalBusiness- und FAQPage-Schema einbinden, Einträge in relevanten Branchenverzeichnissen prüfen und vervollständigen.

03

Tage 61 bis 90

Bestehende Top-Inhalte um echte Erfahrungswerte, Zahlen und Fallbeispiele erweitern, den Selbsttest wiederholen und mit dem Ausgangswert vergleichen, Prioritäten für das nächste Quartal ableiten.

Häufig gestellte Fragen

Fazit

KI-Sichtbarkeit ist keine neue, eigenständige Disziplin, die man sich separat aneignen muss. Sie ist solides SEO, ergänzt um echte Erfahrung, eine saubere technische Basis und konsistente Fakten über alle Kanäle hinweg, von der eigenen Website bis zum Google Business Profil. Genau das hat Google im Lauf des Jahres 2026 auch offiziell so bestätigt, inklusive der Klarstellung, welche viel beworbenen Massnahmen tatsächlich nichts bringen.

Der eigentliche Vorteil für kleine Unternehmen liegt genau hier: Die meisten Wettbewerber testen aktuell noch gar nicht systematisch, wie sie in ChatGPT oder AI Overviews dargestellt werden. Wer jetzt anfängt, mit realistischen Erwartungen statt Buzzwords, verschafft sich einen Vorsprung, der sich in den nächsten Monaten nur schwerer aufholen lässt, je länger man wartet.

Wie sichtbar ist Ihr Unternehmen aktuell in der KI-Suche?

Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns gemeinsam an, wie Ihr Unternehmen bei ChatGPT, AI Overviews und Co. abschneidet, und zeigen konkret, wo der grösste Hebel liegt.

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Fatlum Sulaj

Über den Autor

Fatlum Sulaj

Gründer, Inoweb Agentur

Ich helfe Unternehmen aus der Region dabei, online besser gefunden zu werden und mehr Kunden zu gewinnen. Ich weiß, wie schwierig es sein kann, sich neben dem Tagesgeschäft auch noch um die eigene Website und den Online-Auftritt zu kümmern. Genau deshalb unterstütze ich Sie dabei.